Rechenschwäche

 

Von einer „Rechenschwäche“ sprechen wir, wenn ein Kind in grundlegenden Bereichen des mathematischen Verständnisses scheitert und in anderen Bereichen zumindest durchschnittliche Leistungen erbringt.“ (Mathematisch-Lerntherapeutisches Institut, www.Rechenschwaeche.org)

In der Schule sind Kinder mit Rechenschwäche erheblichen Belastungen ausgesetzt. Sie erleben im Mathematikunterricht Unsicherheit und Hilflosigkeit und reagieren häufig mit Ablehnung und Angst. Zusätzlich entwickeln sie oft ein Minderwertigkeitsgefühl ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gegenüber. Auch zuhause erleben diese Kinder oft weitere negative Erfahrungen, zum Beispiel wenn sie die Hausaufgaben in Mathematik nicht erledigen können. Somit wirkt sich eine Rechenschwäche oft auf das gesamte Lernen eines Kindes aus. Der entstandene Leistungsdruck kann die Persönlichkeits-Entwicklung negativ beeinträchtigen.

 

Sofern es aufgrund der personellen Rahmenbedingungen möglich ist, werden Kinder mit einer Rechenschwäche nach einer Kurzdiagnose in einer Kleingruppe wöchentlich gefördert. Die Förderung soll den Kindern helfen, ein fundiertes Zahlverständnis aufzubauen und Strategien kennen zu lernen, mit denen sie sich vom zählenden Rechnen - dem Hauptsymptom für Rechenstörungen - lösen und Mathematikaufgaben durch schrittweises Rechnen sicher bearbeiten können. Ausgehend von den individuellen Fähigkeiten werden zunächst die Grundlagen mit den Kindern trainiert. Erst wenn ein Förderbereich ausreichend geübt und gefestigt wurde, wird mit dem nächsten Bereich begonnen. Dadurch werden den Kindern viele Erfolgserlebnisse ermöglicht, so dass sie wieder Freude an dem Fach Mathematik erleben und mehr Sicherheit beim Rechnen erlangen.

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